Archiv für den Monat: Montag, der 22. September 2014

Grenzenlose Geschichten

logo_ddr_museumDer Arzt, Psychoanalytiker und Liedermacher Karl-Heinz Bomberg und die Schriftstellerin Doris Wiesenbach gestalten gemeinsam ein Programm. Er kommt aus dem Osten, saß in der DDR aus politischen Gründen im Gefängnis und beschäftigt sich als Psychologe heute mit Haftfolgen. Sie ist erst nach 1989 in den Osten gekommen und schreibt Geschichten über Menschen, die ihr begegnet sind. Eine Geschichte handelt auch von Karl-Heinz Bomberg. So werden zwei Biografien, zwei Erfahrungen und zwei Kunstformen miteinander verbunden.

Karl-Heinz Bomberg stellt neue und alte Lieder vor, die auch auf seiner CD »Seitdem klingt durch die Nacht ein Ton« zu hören sind. Doris Wiesenbach liest aus ihrem Buch »Grenzenlos. Deutsch-deutsche Kurzgeschichten« aus dem Berliner Anthea Verlag.

Datum: 23. September 2014
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: DDR-Museum, Besucherzentrum, Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin

Eintritt frei

Die Stasi – Mitten in Niedersachsen

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Am 9. November 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Mit diesem historischen Ereignis endete auch die Machenschaften der Stasi, dem Geheimdienst der DDR und Überwachungsinstrument der SED. Aber das agieren der Stasi begrenzte sich nicht nur innerhalb der DDR, sie hatte auch ihren festen Platz in Niedersachsen. Man weiß heute, dass mindestens 200 Menschen als IM dem Geheimdienst regelmäßig Informationen zu spielten. Reporter vom Fernseh-Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen“, NDR Info und NDR 1 Niedersachsen blicken zurück auf Täter, Opfer und Strukturen der Stasi – mitten in Niedersachsen.

Innerhalb der Sendung wird auch Karl-Heinz Bomberg zu Wort kommen. Lange blieb das Leiden der Stasiopfer verborgen. Erst jetzt beschäftigt man sich zunehmend mit den seelischen Auswirkungen der Diktatur. Karl-Heinz Bomberg Blick auf dieses Thema aus zwei Perspektiven: In seiner psychoanalytischen Praxis behandelt er Patienten mit psychischen Störungen, die auf eine politische Verfolgung in der DDR zurückgehen. Auf der anderen Seite wurde er selbst zum Opfer und als dissidenter Liedermacher inhaftiert. In der rund tausendseitigen Akte „Operativer Vorgang Sänger“ bezeichnete das Ministerium für Staatssicherheit seine Protestlieder als „staatsfeindliche Hetze“.

Dienstag 16.09.2014 um 17.15 Uhr in der Sendung „Brisant“ auf ARD
Beitrag „Stasi in Niedersachsen

im Internet ab Mittwoch dem 17.09.2014 auf NDR zu sehen

Liederkonzert auf Hiddensee

Plakat_Bomberg_Konzert_140909Am Dienstag den 9. September 2014 zieht es Karl-Heinz Bomberg wieder in den hohen Norden auf die Seebad Insel Hiddensee. Zusammen mit Katrin Cantagrel wird Karl-Heinz Bomberg aus seinem Programm „Seitdem klingt durch die Nacht ein Ton“ spielen und für diesen Abend das Tonnengewölbe mit der wunderschönen Rosenbemalung der Inselkirche Hiddensee mit Poesie und zarten Klängen füllen.

Zeit:
09.09.2014, 19:00 Uhr
Ort: Inselkirche Kloster Hiddensee