Filmprojekt „Unsichtbare Wunden“

Schon seit längerem ist ein Filmprojekt mit Karl-Heinz Bomberg in Planung. Es wird ein 30-45 minütiger Dokumentarfilm über traumatisierte Menschen, die in der DDR als politisch Verfolgte inhaftiert waren. Dieses kontroverse Thema wird anhand mehrerer persönlicher Schicksale verdeutlicht, die das Gerüst des Films darstellen. Karl-Heinz Bomberg selbst wird hier als zentrale Person wirken, da er einst selbst als Liedermacher politisch inhaftiert wurde und heute als Psychotherapeut betroffenen Opfern hilft. Des weiteren werden die verschiedenen Zeitphasen im Film durch seine Texte und Lieder strukturiert. Die Autoren Angela Henkel (freie Journalistin und Filmemacherin) und Prof. Jürgen Haase (Regisseur und Produzent) werden auch der Frage nachgehen, wie es dazu kommen konnte, dass in der DDR sich ein politischer Apparat aufbauen konnte, der über 91.000 feste und über 300.000 inoffizielle Mitarbeiter beschäftigte, um die absolute Kontrolle über das gesellschaftliche und private Leben der DDR-Bürger zu erhalten. Der Film ist eine Kooperation zwischen dem rbb Fernsehen, der Stiftung Aufarbeitung für SED Diktatur und dem Wilhelm-Fraenger-Institut. Aus diesem Grunde wird auch heute bei der Buchvorstellung von Karl-Heinz Bomberg im DDR Museum Berlin ein TV Team anwesend sein und für das Filmprojekt einige Szenen abdrehen.

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